Zusammensetzung der Abfallgebühren

So setzen sich die Abfallgebühren zusammen

Abfallgebühren werden als finanzielle Gegenleistung für die Inanspruchnahme der öffentlichen Einrichtungen der Abfallentsorgung mit allem was dazu gehört erhoben. Das Besondere an Gebühren ist, dass der Zweck der Verwendung, die Art der Berechnung und Erhebung gesetzlich festgelegt sind. Die gesetzlichen Grundlagen sind das Kommunalabgabengesetz und das Kreislaufwirtschaftsgesetz.

Wie werden die Gebühren berechnet?

Wie viel Müll wird anfallen? Wie viel wird es voraussichtlich kosten, den Müll einzusammeln, zu verwerten, zu behandeln und zu entsorgen?
Die Berechnung der Abfallgebühren erfolgt auf der Grundlage von Prognosen: Wie entwickeln sich die Kosten allgemein? Zeichnen sich neue Tarifrunden ab? Welche gesetzlichen Änderungen stehen an, die sich auf die Kosten auswirken? Werden sich die Treibstoffkosten erhöhen?
Es gilt auch, positive Entwicklungen mit einzubeziehen: Werden demnächst zusätzliche Einnahmen erwartet? Wo können wir als Betrieb die Arbeit effektiver gestalten und Kosten sparen?

Verwendung der Abfallgebühren

Die Abfallgebühr beträgt im Durchschnitt für einen vier-Personen-Haushalt mit einer 80l Restmülltonnen und einer 60l BETty 185,70 Euro pro Jahr. Diese Gebühren werden für folgende Bereiche der Abfallwirtschaft verwendet:

Zusammensetzung_Abfallgebühren.png

Enthaltene kostenlose Zusatzleistungen für die Gebührenzahler im Hohenlohekreis:

  • Sperrmüll: Pro Haushalt ist die Entsorgung von 2m³ Sperrmüll jährlich ohne Zuzahlung möglich.
  • Altpapier: Bequeme Sammlung über die Grüne Tonne ab Haus, zusätzlich Abgabemöglichkeiten von Altpapier auf den Recyclinghöfen ohne Zuzahlung; außerdem Unterstützung der Altpapiersammlung durch Vereine
  • Recyclinghöfe: Auf 12 Recyclinghöfen im Kreisgebiet können Abfallstoffe ohne Zuzahlung abgeben werden, unter anderem auch Altholz und Bauschutt (in begrenzten Mengen).
  • Grüngutplätze: Auf 20 Grüngutplätzen im Kreisgebiet können Reisig und Grüngut ohne Zuzahlung ganzjährig abgeben werden.
  • Problemstoffsammlung: Zweimal jährlich findet in den Gemeinden/ Teilgemeinden eine Problemstoffsammlung ohne Zuzahlung statt.
  • kostenlose Beratung und Führungen durch unser Service-Personal
  • unterrichtsbegleitende Besuche für Kindergärten und Schulen
  • Nutzung der Abfall-App