AWH-Servicekarte und Marken

Servicekarten

Die Annahme von Sperrmüll, Altholz und Bauschutt wird im Hohenlohekreis mit der AWH-Servicekarte und den jeweiligen Marken geregelt. Die AWH-Servicekarte wird Ihnen mit dem Gebührenbescheid Ende Januar 2019 zugesandt.

Mit der AWH-Servicekarte ist eine kostenlose Anlieferung von haushaltsüblichen Mengen der Abfallarten Bauschutt, Altholz (A1-A3) und Sperrmüll möglich. Mehrmengen können auf dem Wertstoffhof Stäffelesrain in Kupferzell-Beltersrot gegen Gebühr angeliefert werden.

Mit der AWH-Servicekarte und den dazugehörigen Abfallmarken bekommt jeder Gebührenzahler ein festes Kontingent an haushaltsüblichen Freimengen für Bauschutt, Altholz (A1-A3) und Sperrmüll zugewiesen.

Sperrmüllmarken + Karten

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Die Abholung von Sperrmüll kann mit den Sperrmüllkarten im Abfallkalender bequem angemeldet werden. Um die Sperrmüllkarte nutzen zu können muss eine gültige Sperrmüllmarke aufgeklebt werden. Für die Abholung wird eine Transportkostenpauschale von 9,50 € je Anfahrt erhoben, die im Folgejahr mit dem Gebührenbescheid abgerechnet wird.

Die Anlieferung von Sperrmüll ist auf dem Wertstoffhof Stäffelsrain und bei der AIH in Neuenstein möglich. Allerdings kann die Anlieferung nur bei Vorlage der AWH-Servicekarte erfolgen.

Die entsprechenden Abfallmarken mit den Freimengen werden dabei einbehalten. Mehrmengen von Sperrmüll werden nur auf dem Wertstoffhof Stäffelesrain gegen Gebühr angenommen.

Ihre Sperrmüllkarten finden Sie in Ihrem Abfallkalender auf den Seiten 13/14.

Eine Weitergabe der Marken ist nicht möglich.

Eine Auflistung was zu Sperrmüll zählt finden Sie in unserer Sortierhilfe oder dem Abfall-ABC

Altholzmarken

AltholzmarkenDie Anlieferung von Altholz (A1-A3) ist auf den Schwerpunkthöfen und dem Wertstoffhof Stäffelsrain unter Vorlage der AWH-Servicekarte und der dazugehörigen Marke möglich. Die entsprechenden Abfallmarken mit den Freimengen werden dabei einbehalten.

Mehrmengen von Altholz (A1-A3) werden auf dem Wertstoffhof Stäffelesrain gegen Gebühr angenommen.

Altholz sind Holzprodukte und Gebrauchthölzer, die zu Abfall geworden sind. Holz kann aufgrund seiner vielfältigen Einsatzbreiche unterschiedlich belastet sein. Aus diesem Grund wird es nach Herkunftsbereich in 4 Klassen eingeteilt.

Holz aus dem Wohnbereich (A1-A3)

Es handelt sich hierbei um unbehandelte oder geringfügige behandelte Holzwerkstoffe mit Beschichtung und Anstrichen z.b zerlegte Altmöbel, Innentüren, beschichtete Pressspan - oder Holzfaserplatten (OSB-Platten), Paletten.

Altholz (A1-A3) wird auf den Schwerpunkthöfen und dem Wertstoffhof Stäffelesrain angenommen.

Holz aus dem Bau- und Außenbereich (A4)

Dieses Holz wird im Bau und Außenbereich eingesetzt und ist deshalb mit witterungsbeständigen Farben und Lacken. Aufgrund dessen zählt es zu den gefährlichen Abfällen und muss einer aufwendigeren Entsorgung zugeführt werden. Beispiele hierfür sind: imprägnierte Hölzer, Bau- und Konstruktionshölzer (Fensterrahmen und Außentüren, Masten, Palisaden, Jägerzäune, Eisenbahnschwellen).

Altholz (A4) wird nur auf dem Wertstoffhof Stäffelesrain gegen Gebühr angenommen.


Bauschuttmarken

Die Anlieferung von Bauschutt ist auf den Schwerpunkthöfen und dem Wertstoffhof Stäffelsrain unter Vorlage der AWH-bauschuttServicekarte und der dazugehörigen Marke möglich. Die entsprechenden Abfallmarken mit den Freimengen werden dabei einbehalten.

Mehrmengen von Bauschutt werden nur auf dem Wertstoffhof Stäffelesrain gegen Gebühr angenommen.

Zu Bauschutt gehören

Mauerwerk (auch mit Putz- und Gipsresten), Beton, Mörtel, Steine, Ziegel, Kies und Fließen, ausgehärtete Reste von Zement, Gips, Estrich (ohne Verpackung), zerkleinerte Sanitärkeramik und Keramikteile aller Art wie Tontöpfe, Teller oder Tassen.

Nicht zu Bauschutt gehören

Tapeten, Gipskarton, Baukehricht, Abbruchmaterial mit Stroh, Spreu, Torf, Holzteile oder Sägemehl, Dachpappe, Material aus Brandschäden, asbesthaltige Produkte (z.b Eternit, Platten, Blumentröge, Wandverkleidungen), Fenster-/Isolierglas.


Behältergemeinschaften

siehe Behältergemeinschaften


Hintergründe der Servicekarte

Die Entsorgungskosten, vor allem für Bauschutt, Altholz und Sperrmüll, sind eklatant gestiegen. Das liegt zum einen daran, dass die Entsorgungsbetriebe höhere Preis verlangen. So sind seit 2017 beispielsweise die Kosten für die Entsorgung von Bauschutt um 72 Prozent gestiegen.

Zum anderen ist die Summe der kostenlos angenommen Mengen von Bauschutt, Altholz und Sperrmüll auf den Recyclinghöfen sowie dem zentralen Wertstoffhof in Beltersrot in den vergangenen Jahren so stark gestiegen ist, dass nun dringend gegengesteuert werden muss.

Das haushaltsübliche und über die Pflichtgebühr abgedeckte Limit wurde mehr und mehr überschritten.