Erstangriff mit Löschwasser aus Fahrzeug und Zisterne

Übung der Freiwilligen Feuerwehr Öhringen auf dem neuen Grüngutplatz

Öhringen-Michelbach: Wenn es brennt, muss es schnell gehen. Kenntnisse der Gegebenheiten vor Ort und eine ausreichende Wasserversorgung sind dann entscheidend.

Deshalb fand die Übung der Freiwilligen Feuerwehr Öhringen am Dienstag, dem 10.09.2019 auf dem neuen Grüngutplatz der Abfallwirtschaft Hohenlohekreis in Michelbach statt.

Kommandant Bernd Faska und Abteilungskommandant von Michelbach Klaus Fischer erklären das Handeln im Brandfall: „Der Erstangriff erfolgt mit 10.000 Liter Wasser aus dem Löschfahrzeug und dem, was vor Ort vorhanden ist“. Hans-Otto Umbach, Feuerwehrmann und Grüngutplatzbetreuer der Abfallwirtschaft, ergänzt: „Hier auf der Anlage gibt es eine Zisterne mit 50.000 Liter Wasser sowie einen Behälter mit 10.000 Liter Sickerwasser, das im Notfall ebenfalls verwendet werden kann“. Der Regenwasserbehälter wurde angelegt, um das gehäckselte und aufgehäufte Grüngut mit Feuchtigkeit zu versorgen. Dadurch werden die Temperaturen im Inneren der Rotten und somit die Brandgefahr verringert.

Der neue Grüngutplatz in Michelbach ist im Brandfall als Feuerwehrstützpunkt bestens geeignet. Zum Löschen von Wald- und großflächigen Ackerbränden gibt es Wassernachschub aus dem ca. 1,5 Kilometer entfernten Untersöllbach. Im Minutentakt werden Tanks befüllt und durch Landwirte mit ihren Traktoren zum Grüngutplatz gefahren. Zusätzlich legt die Feuerwehr, zur Überbrückung der Wegstrecke, Wasserschläuche mit Pumpstationen. Da weiß man sich im (hoffentlich nicht eintretenden) Ernstfall doch richtig gut aufgehoben.

 

Feuerwehrübung Feuerwehrmänner im Einsatz

Bildunterschrift 1: Feuerwehrmänner im Einsatz

 

2019 09 17 Feuerwehrübung Lagebesprechung

Bildunterschrift 2: Lagebesprechung (v.l.n.r.) Klaus Fischer, Bernd Faska, Hans-Otto Umbach

 

2019 09 17 Feuerwehrübung Klaus Fischer erklärt Wasserschlauchsystem im Löschfahrzeug

Bildunterschrift 3: Klaus Fischer erklärt das Wasserschlauchsystem im Löschfahrzeug